Effektengeschäft und Ordergeschäft

Verschiedenartige Geschäfte mit allen handelsÜblichen und markfähigen Wertpapierarten können als Kommissions- oder Festpreisgeschäft mit der Bank abgewickelt werden.

Die Einordnung in Kommissions- und Festpreisgeschäft ist insofern rechtserheblich, da diesen Geschäften unterschiedliche Vertragsarten zugrunde liegen und daraus jeweils andere Pflichten der Banken resultieren. Erfolgt die Abwicklung eines Wertpapiergeschäfts im Rahmen eines Kommissionsgeschäfts nicht wie gewÜnscht oder erwartet, so muss die ordnungsgemäße Ausführung der Wertpapierorder durch die Bank bzw. deren besondere Rechenschaftspflichten geprüft werden. Handelt es sich bei der Wertpapierorder um ein Festpreisgeschäft, das einen Kaufvertrag darstellt, müssen etwaige Aufklärungs-, Beratungs-und Informationspflichten der Bank und deren Einhaltung überprüft werden. Zudem müssen bei beiden Geschäften der eingetretene Schaden und die Möglichkeit der Durchsetzbarkeit im Hinblick auf eine Verjährung und die Beweislast eruiert werden.

pietschRECHTSANWÄLTE Berlin stellt sich diesen Herausforderungen seit über 20 Jahren Person des in dieser Materie tätigen Gründungspartners und Fachanwalts Dr. Bertin Pietsch. Seine praktischen Erfahrungen aus dem Vermögensanlagegeschäft als leitender Angestellter mehrerer deutscher Großbanken und aus einer Vielzahl von Anlegerschutzklagen bieten unseren Mandanten die Gewähr fÜr eine sachgerechte und wirtschaftlich zielorientierte Vertretung.

Unter den Rubriken FAQ-Effektengeschäft/Ordergeschäft laden wir Sie herzlich ein, einen Überblick über dieses Themengebiet und regelmäßig aufkommende Rechtsfragen zu erlangen. Sofern Sie hierin keine Antwort für Ihr spezielles Rechtsproblem finden sollten, würden wir uns über eine persönliche KONTAKTAUFNAHME freuen.

Dr. Bertin Pietsch

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Bankdirektor a. D.
Mitglied der ARGE Bank- und Kapitalmarktrecht
Mitglied der ARGE Handels- und Gesellschaftsrecht

16.06.2013: Anlegerschutz - Kausalitätsvermutung zu Gunsten des Geschädigten

BGH stärkt erneut die Rechte von geschädigten Kapitalanlegern...
weiter »

31.01.2013: Kapitalanlagerecht: Rückabwicklung von Fondsbeteiligungen

Steuervorteile eines Anlegers mindern nur dann einen Schadenersatzanspruch,wenn dieser Vorteil dem Anleger dauerhaft..
weiter »

30.01.2013: Kapitalanlagerecht: Aufklärung über Risiken eines Beteiligungsmodells

Einem Anleger muss für seine Beitrittsentscheidung ein richtiges Bild über das Beteiligungsobjekt vermittelt..
weiter »

05.01.2013: Kapitalanlagerecht: Auslegungsfragen eines Prospekts

Ein Prospektfehler liegt auch dann vor, wenn ein Anleger über die Auslegungsrisiken bestehender Vertragsverhältnisse der..
weiter »

17.07.2012: BGH - Haftung des Gründungsgesellschafters für fehlerhafte Angaben des Fondsvermittlers (Kapitalanlagerecht)

Nach der Entscheidung des BGH sind einem Gründungsgesellschafter einer geschlossenen Fondsbeteiligungen auch fehlerhafte..
weiter »